Shred Expo Leipzig 2018

Shred Expo in Leipzig

Dieses Jahr fand am 1 & 2.2. zum zweiten Mal die Shred Expo in Leipzig statt. Grund genug, mal vorbei zu fahren und zu verstehen, was da so passiert und los ist. Shred kennen, können und wollen wir. Expo? Was soll das sein? Und wer macht das, und warum überhaupt? Wir haben doch schon die Bright in Berlin und die ISPO in München, wo die ganzen Konzerne ihre Skateboard Produkte präsentieren können. Nun noch eine Expo, noch mehr Hochglanz? Aber dem ist nicht so… 

Warum also?

Ihr kennt es ja: Augenzwinkernd machen wir Skater uns über vieles lustig. So hat Danny Way ja schon mal CK Jeans durch den Kakao gezogen oder World Industries Religion und andere Brands, und es gibt noch viel mehr Beispiele. Und nun noch eines mehr, denn Expo ist nicht Hochglanz, nicht riesig und nicht von großen Messen oder von Versandwarenhäusern organisiert, sondern von Bastl von Bastlboard und seiner Crew im Tapetenwerk und dem Shredderei Kollektiv in und aus Leipzig. Was sofort auffällt, wenn man ankommt: Altes Industriegelände, viel – wenn nicht alles – DIY. Bunt, ausgelassen und alle Alters- und Boardklassen vorhanden – man atmet Core, Familie und Spaß. Also alles das, was man bei den anderen Messen nicht (mehr) so richtig hat. 

Was erwartet einen?

Vorab:
 Nehmt einfach euer Board, eure Kids und gute Laune mit. In der Shredderei konnte man ein sehr kreatives Obstacle (Danke an Sternburg) skaten, während DJs die Besucher mit sehr guter Musik beschallerten. Dazu gab es eine ganze Reihe an Marken, die die Gelegenheit genutzt haben, ihre Produkte, ihren Laden oder auch einfach nur Crew zu präsentieren. Alles kleine Brands, mit Spaß bei der Sache und viel Idealismus. Kein Laufsteg, sondern ganz viel Nähe und Menschlichkeit. So trifft sich die Szene und kommt in den Austausch – man ist mittendrin – wenn neue Ideen entstehen, Freundschaften gefestigt werden und viel um und über Skaten geredet und diskutiert wird. Wem das zu langweilig ist, der schnappt sich sein Board und skatet die Mini oder hat irgendwo ein Fingerboard und hört nicht auf, bis die Finger wund sind. 

Und sonst noch was?

Falls das nicht gereicht hat, der hatte ab spätestens circa 22h die Möglichkeit im Heizhaus die Möglichkeit, sich noch einmal auszupowern. Wie die Halle ist und ob sie Spaß macht, lest ihr im anderen Post: Was viel spannender für die Shred Expo ist: Im Heizhaus neben ein paar Snacks und warmes Essen vor allem drei Konzerte gab, die irgendwo zwischen Punk und Country-Singer-Songwriter anzusiedeln ist. Insgesamt sehr gelungen, schicke Musik inkl. einer echt guten Miniramp Session. 

Fazit!

Wer daran Interesse hat, die Szene zu stärken und sich zu vernetzen, kann ich jedem empfehlen, sich mit Bastl und der Crew in Verbindung zu setzen. Einfach, damit er auch das nächste Mal dabei ist – Und als Besucher kommt man einfach rum und hat Spaß!

Autor/Fotos: Shiran Habekost

 
 
 
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