Der Vorstand

Christopher Graham

Vorstandsvorsitzender, aber eigentlich Muddi für alles

Alter:
 40 ein halb
Hobbies:
 Skateboarding als Leistungssport, Feinmotorik, Sprachen, Gehirnhälften verbinden
Message: 
Nicht labern, machen!

Zur Person:
 Angetrieben durch den Film „Back to the Future“ bezirzte Graham seine Eltern so lange, bis sie ihm zu seinem neunten Geburtstag ein Skateboard schenkten. Auch wenn dieses, nach den ersten Probefahrten jahrelang in der Ecke stand, überkam ihm im Jugendalter schon bald das Skateboard Fieber und ließ ihn bis heute nicht mehr los. Als kleine Berliner Rotzgöre aus der unteren Mittelschicht, machte er die rauen Street Spots der (noch nicht) Hauptstadt unsicher. 

Sein schulischer Werdegang verschlug ihn als Teenager nach Hamburg, wo er sich schnell wohl fühlte und fernab vom Elternhaus niederließ. Schnell merkte er die Vorzüge, aber auch Nachteile der Hamburger Skateboard-Szene kennen und pflegte den Gedanken, etwas ändern zu wollen.

Shiran Habekost

Geschäftsführer, Skater

Alter:
 43 and beyond
Hobbies:
 Skateboarding, Sport, Reisen und Schach
Message: 
Wer, wenn nicht wir, gestalt unser Leben und unsere Zukunft?



Zur Person:
  Irgendwann Anfang der 80er bei Spielzeug Rasch am Gerhart Hauptmann Platz ein Rollbrett aus modernstem Plastik, in schicken Rot, vom hart Ersparten gekauft. Das Knie komfortabel drauf, den anderen Fuß zum pushen benutzten: So musste das sein mit diesen Skateboard. In die Garageneinfahrt in der Altstädter Twiete mutigst im Sitzen reingedropt. Kurz darauf durch Mutprobe auch im Stehen, dank der Gegenauffahrt gleich den ersten Trick gelernt: Kick Turn. Das ganze unter den Olympischen Ringen des Fackelläufers von 1936 und zum Ärger der Nachbarn.
Seitdem umtriebig international auf und neben dem Board unterwegs. Als wildes europäisches Gemisch in der internationalen Szene verwoben. Irgendwann entschieden, nicht nur auf der Konsumentenseite der Skateboardszene zu sein, sondern lustige zehn Jahre auch als Verkäufer, Gestalter, amateurhafter Trainer, Teammanager und Organisator. Irgendwo dazwischen angefangen, vom Größenwahn angetrieben, zu meinen, dass wir die Stadt doch mal umgestalten müssten, damit sie besser zu skaten sei. Noch lange nicht alles erreicht, es steht jedoch noch Einiges auf der Liste, die es durch Geduld, Ehrgeiz und Zufall abzuarbeiten gilt.

David Luther

Gründungs-/Vorstandsmitglied

Alter:
 Ändert sich seit 1973 von Sekunde zu Sekunde, Dicker.
Hobbies:
 Fotografie, Marodik, Musik, Schiri bepöbeln
Message: 
Tempus fuckit.



Zur Person:
 Skateboard Nerd seit 1986. Und wie man das als begeisterter, aber talentloser Sportliebhaber so macht, dann Anfang der 90er in die Skateboarding-Medienlandschaft abgerutscht. Es folgten zehn Jahre Redakteur beim Monster Magazin/SkateboardMSM, zwei ins Deutsche übersetzte Bücher von Tony Hawk, ein Skateboard Cityguide für Europa (mit Carsten Bauer), Titus TV auf MTV, Skateboardgerüchte und ein paar Jahre Verantwortung für die deutschsprachige Ausgabe des Kingpin European Skateboarding Magazine. Nebenbei seit knapp 25 Jahren weltweit als Moderator und Kommentator in Sachen Skateboarding unterwegs, entweder live vor Ort und/oder für’s Fernsehen. Irgendwas fehlt hier sicher noch.

Die Ausflüge in das „normale“ Berufsleben, sowie seine Umtriebe in der Musikindustrie gehören hier nicht hin und würden auch den Rahmen sprengen. Glücklicherweise beantwortet sich die allmorgendliche Frage: „Was arbeite ich heute eigentlich?“ normalerweise gegen spätestens 13 Uhr.

Alois Trübner

Vorstand, der Mann für die Mechanik

Alter:
 35 plus
Hobbies:
 Waterkant-Affinitäten aller Art, Family Manager
Message: 
Alles, was ich mache, is ne Herzenssache – manchmal auch Bauch!



Zur Person:
 Wie so ziemlich jeden Skater, hat ihn das Skateboard-Fieber irgendwo zwischen der Exmatrikulation des Kindergartens und der Pubertätspickel-Reife gepackt und Jahrzehnte nicht losgelassen. Nach einer gewissen Zeit entwickelt man sich und seine Interessen zwar weiter, doch dem Brett auf Rollen hat er nie komplett den Rücken gekehrt. Er engagiert sich seither fernab von der Skateszene und schmiert hinter den Kulissen regelmäßig Öl ins Getriebe und schaut, dass die Zahnräder richtig greifen. Ein Handwerker eben.

Jörg Nee

Position im Verein: Online Marketing / Social Media

Alter:
 40 einhalb
Hobbies:
 Digitale Foto- / Videographie, Post Production, Reisen, Internet Nerd
Message: 
I am a kid from the golden era of skateboarding!!!



Zur Person:
  Schon seit frühen Jugendjahren infiziert vom Skateboard Fieber zog es mich mit der Volljährigkeit vom dörflichen Landleben in die große schöne Hansestadt an der Elbe. Schnell integriert in die Hamburger Skateboard Szene und jobtechnisch in der Skatebusiness Industrie untergekommen konnte ich viele Einblicke in das Skateboarding Business erhalten. Mit Mitte 20 habe ich mich bewusst aus der Skateszene entfernt, weil mir die zunehmende Kommerzialisierung und die allgemeine Entwicklung im Skateboarding nicht mehr gefallen haben. Ich habe von dem Moment an die Skateszene nur noch als stiller Beobachter genossen und habe mich persönlich neuen Interessensgebieten gewidmet. Mit Ende 30 konnte mich der Skateboard e.V. Hamburg durch seine Aktivitäten motivieren mich wieder aktiv in die Skateboard Szene einzubringen. Bis heute bin ich bei allem was ich mache immer noch „inspired by Skateboarding“. Und das wird wohl nie aufhören.

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