Statement

„Vorwürfe gegen das Skateland“
(Transparente Aufklärung)

Sinn und Zweck dieser Stellungnahme ist die Herleitung der Ereignisse und das Bereinigen von Kommunikationsschwächen.
Am 9. Dezember 2021 kontaktierten sich Shiran Habekost (seiner Zeit Geschäftsführer des Skateboard e.V.) und Leo Goretzki (bis heute leitender Ansprechpartner für Skateboarding beim TSG-Bergedorf). Zweck des Gesprächs war ein Informationsaustausch bezüglich des Arbeitsklimas und der generellen Stimmung in der Verbandsarbeit, sowie die Wahlen zum Landesfachwart Skateboarding des HERV.
Im Rahmen dieses Gesprächs erhob Habekost offenbar schwerwiegende, halt-, und beleglose Vorwürfe gegenüber Verbandsmitgliedern aus Hamburg und Oldenburg. Shiran tätigte unter Anderem wohl die Behauptungen: „David Luther wurde aus den Reihen antisemitisch beteiligt.“ und
„…die begrüßen sich mit Hitlergruß.“
Leo kündigte in diesem Telefonat an, dass er David Luther (Beisitzer im Vorstand Skateboard e.V.) anrufen würde, um diese Behauptung zu prüfen. Shiran willigte ein.
Leo kontaktierte also David Luther, welcher keinerlei Kenntnis von antisemitischen Ausfällen aus Verbandskreisen ihm gegenüber hatte.
In einer Konversation im Instagram Messenger benannte Leo als von Shiran beschuldigte Personen Michael Hinrichs aus Oldenburg und Phillip Lange vom Skateland e.V..
Luther kontaktierte umgehend Hinrichs und Lange mit der Bitte um Stellungnahmen. Sowohl Hinrichs als auch Lange hatten keinerlei Kenntnisse von oder Erinnerung an antisemitische Äußerungen gegenüber Luther und versicherten glaubhaft, solche nicht getätigt zu haben.
Daraufhin kontaktierten sich die Beschuldigten gegenseitig, um eine gemeinsame Aufarbeitung anzustreben und gegebenenfalls juristische Schritte einzuleiten. Im Zuge dessen wurden Vorwürfe laut, Habekosts Aussagen seien eine „Strategie des Skateboard e.V. zur Diskreditierung unliebsamer Personen“. Der Vorstand des Skateboard e.V. verwehrt sich gegen diese Vorwürfe. Dem Skateboard e.V. ist selbstverständlich an einer guten Zusammenarbeit mit dem Verband, und den weiteren Hamburger Vereinen gelegen. An Intrigen und übler Nachrede haben wir keinerlei Interesse, weshalb Habekost kurz nach Erhebung der Vorwürfe im Dezember von seinen Pflichten als Geschäftsführer des Skateboard e.V. entbunden wurde.
Wir wurden leider in die bisherige Aufarbeitung von Hinrichs und Lange nicht einbezogen und bedauern, dass Shiran – trotz Ankündigung in einem Telefonat mit Graham und David Luther im Dezember – es bislang versäumt hat, diese Vorwürfe gegen ihn transparent zu entkräften.
Im Vorwege der Mitgliederversammlung am 22. März 2022 gab es ein Viedo-Telefonat mit Luther, Leo, Shiran und Graham um eine Aussprache anzustreben.
In der später folgenden Mitgliederversammlung wurde diese Thematik den teilnehmenden Mitgliedern erörtert und Shiran Habekost bekam die Möglichkeit sich zu der Sache zu äußern. Habekost hat als Konsequenz seinen Austritt aus dem Verein bekannt gegeben.
Vorgeschichte
Der Skateboard e.V. arbeitet im Sinne von Skateboarding an der Gestaltung von neuen Skateparks, Skatemöglichkeiten und an der Pflege sozialer und demografischer Werte der Hamburger Skateszene. Diese Arbeit findet aufgrund der Verwaltungsstruktur Hamburgs überwiegend auf bezirklicher Ebene statt.
Damit das Skateboard-Angebot weiter wächst, ist der Verein auf eine überbezirkliche Arbeit, also auf eine Arbeit mit dem Senat – in Hamburg die Bürgerschaft – angewiesen.
Um diese Arbeit möglichst effektiv aufnehmen und umsetzen zu können, war der Verein 2017 aufgefordert sich in die Strukturen des organisierten Sports einzugliedern und den Dachverbänden HSB (Hamburger Sportbund) und HERV (Hamburger Roll- und Eiskunstverband) beizutreten.

Studio Longboard Podcast


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